Historie + Chronik

 Die Vereinsvorsitzenden

 Jürgen Willrich
 01.02.1984 - heute

 Karl Wicke

 14.12.1966 – Jan. 1983
 Ehrenvorsitzender
 ab 01.02.1983
 † 1985


 Die Ursprünge und Wurzeln


Die Ursprünge unseres Vereins entstammen der Deutschen Schreberjugend, die aus den Ideen von Schreber entstanden ist
 


 Die Mitgliederentwicklung

Jahr

Mitglieder

Sparten

1983

95

2

1984

107

3

1987

106

3

1988

110

3

1991

100

3

1993

150

5

1994

165

5

1995

132

5

1998

142

5

1999

179

6

2000

180

6

2001

186

6

2002

206

8

2005

206

8

2006 228 9

2007

224

9

2008 241 9
2009 214 10
2010 215 10
2011 211 10

 Die Chronik

 


Wie alles begann...
Seit 1965 spielte unter der Leitung von Karl Wicke eine Gruppe von Sportlern in den Gartenvereinen „Rautheimer Winkel“ und „Lindenberg V“ an zwei Tischen Tischtennis.
Aufgrund der Kontakte zur Deutschen Schreberjugend (DSJ) – Landesgruppe Braunschweig trat man im gleichen Jahr der Bezirksgruppe Augusttor bei.
Im Jahr 1966 gelang es aufgrund der starken Nachfrage in der gerade fertig gestellten Turnhalle der Schule Lindenberg, zwei Abende (Mo. + Fr.) für den Tischtennissport zu buchen. Diese beiden Wochentage sind seit 40 Jahren unverändert die Trainingstermine der Tischtennisabteilung geblieben. Ein erstes Training fand am 02.05.1966 statt. Die Namen der ersten Stunde lauteten Karl Wicke, Reinhard und Klaus-Jürgen Krone, Siggi Mittelstaedt, Uwe Wolf, Wolfgang und Jürgen Willrich, Manfred Grabenhorst, Hans-Otto Hermann, Detlef Behrbohm und Peter Schacht.
Der offiziellen Gründung des TTC Grün-Gelb Braunschweig am 14. Dezember 1966 im „Gartenverein Lindenberg V“ stand nichts mehr im Wege (an diesem Tag wurde Willy Brandt übrigens Außenminister).
Die Vereinsfarben Grün und Gelb wurden kurzer Hand denen der Schreberjugend entliehen. Genau genommen sind wir am heutigen Tag also erst 39 Jahre und knapp 5 Monate alt.

Von der Abteilung der Schreberjugend zum eigenständigen Sportverein

Da man auch Wettkämpfe um Punkte gegen andere Mannschaften bestreiten wollte, trat der TTC 1968 dem Landessportbund Niedersachsen bzw. dem Niedersächsischen Tischtennisverband bei. So entstand mit dem TTC Grün-Gelb ein eigenständiger Sportverein innerhalb der DSJ.
Ab diesem Jahr nahm der TTC mit zwei Herren- und einer Jugendmannschaft an Punktspielen teil.
Durch eine gute Jugendarbeit und ehrgeizigem Training gelang es schnell einen ansprechenden Leistungsstand zu erreichen.
Angeregt durch die Aktivitäten der Tischtennis-Abteilung und dem damaligen Hausmeister der Schule Lindenberg, Karl Göttert, sowie vielen weiblichen Interessenten am Badmintonsport, wurde am 21.10.1977 die Badminton-Abteilung (BC Grün-Gelb) als neue Sparte des TTC gegründet. Darin fanden sich auch einige Ehefrauen der Tischtennisspieler wieder. So wurde nicht selten der Freitag als gemeinsamer Trainingstag noch zu einem kleinen Umtrunk danach genutzt.
Der BC trat dem Niedersächsischen Badmintonverband bei, um ebenfalls am Punktspielbetrieb teilnehmen zu können. Auch der BC machte so schnell Fortschritte. Vorübergehend gab es leider auch ein paar magere Jahre, an denen keine Mannschaft gemeldet werden konnte. Inzwischen hat sich die Abteilung längst wieder erholt und nimmt mit zwei Mannschaften (zum Teil im Verbund mit dem FC Rautheim) und auch mit zwei Jugendmannschaften an sportlichen Vergleichen teil.
Am 3. August 1983 wurde die dritte Abteilung des TTC gegründet – die Rhythmische Sportgymnastik. Angeführt von Christa Lütge und erfahrener Übungsleiterinnen traf man sich in der Turnhalle der Schule Mascheroder Holz (anfangs sogar noch im Vereinsraum „Roxy“).
Leider gab es im Laufe der Jahre, auch bedingt durch die verschiedenen Verantwortlichkeiten und Vorstandüberschneidungen, mit der DSJ zunehmend Schwierigkeiten. Um auch nach außen die Eigenständigkeit des Vereins TTC Grün-Gelb zu dokumentieren, erfolgte 1987 als logische Folge die Trennung von der DSJ. Seit dieser Zeit trägt der TTC auch den Zusatz „e.V.“ und ist damit als eingetragener Verein im Vereinsregister geführt.
Dies liegt nun schon einige Jahre zurück und viele der jetzigen Aktiven kennen gar nicht mehr diese Ursprünge des TTC.
Weitere wichtige Stationen auf dem Weg zum heutigen Verein waren die Mitglieder-Werbeaktion (1992), die sehr erfolgreich verlief und die richtungsweisende Arbeitstagung im April 1993, die den Verein für die Zukunft attraktiv und fit machen sollte. Ergebnis war die Gründung von drei neuen Sparten (Mutter-Vater-Kind-Turnen, Kinderturnen, Kinder-Sport-Spielgruppe). Auch Ende 1997 machten wir mit einer Werbezettel-Aktion 10.000 Stück) im Einzugsgebiet des TTC auf unseren Verein aufmerksam und neugierig.
Mit der Übernahme zweier Gymnastikgruppen des insolventen Post SV wurde 2002 die Mitgliederzahl von 200 in nunmehr 8 Sparten erstmals übertroffen.
Zur Zeit (Stand: April 2006) haben 228 Frauen, Männer und Kinder viel Spaß bei Tischtennis, Badminton, Nordic-Walking und Sport- und Turngymnastik in nunmehr 9 Abteilungen.
So viele Meisterschaften konnten natürlich nur gelingen, wenn zwischendurch auch mal bitte Abstiege verkraftet werden mussten. Die wollen wir hier nicht gänzlich verschweigen, denn auch sie und der Umgang damit gehören zu unserem Sport dazu.

Das Kapitel "Erfolge", das wir in unserer Jubiläumsausgabe der Vereinszeitung abgedruckt haben sei an dieser Stelle ausgenommen. Wir verweisen hierzu auf die Hall of Fame der Tischtennisseite.

Feiern, Reisen, Ausflüge und andere Höhepunkte

Neben den sportlichen Höhepunkten kam natürlich auch der gesellige Teil beim TTC nie zu kurz. So erinnern wir uns gern an die vielen Abende – auch direkt nach dem Training - in den mit den Jahren wechselnden Vereins- und Stammlokalen bei Bier, Brötchen, Bouletten, Currywurst, Pizza, Skat, Flippern und Knobeln.
Folgende Vereinslokale wurden in den 40 Jahren gern besucht: die Kantine der Gartenvereine Lindenberg, Oase, Holstenritter, Nolte und Frede in Mascherode, Zum Lindenberg, Fischerkrug, Altewiekschenke, Zum Goldenen Anker am Welfenplatz und heute wieder bei Frede im Eichenwald. Heute gibt es leider kein echtes Vereinslokal mehr, neuerdings wird auch gern das Da Mirella in Rautheim oder bei Auswärtsfahrten im Osten Braunschweigs das Michelangelo oder das Schlemmerstübchen angesteuert.
Zu erwähnen sind die vielen schönen, schon lang vergangenen Stunden mit den anderen Abteilungen der Deutschen Schreberjugend: Volkstanz, Kinder- und Jugendgruppen. Besonders die Bundes-TT-Turniere der DSJ in Berlin, Kamen, Essen, auch in Braunschweig und auf der Katlenburg gehörten genauso dazu, wie die vielen Feiern vor allem im Vereinsraum „Roxy“ am Welfenplatz.
Ebenso die Teilnahme an vielen Feiern wie die Südstadt- und Lindenbergfeste, selbst bei Harz und Heide, die Abschlussfeiern bei Reinhard Krone, die Kellerfeten bei Jürgen Willrich, die Schleifchenturniere mit allen Abteilungen, die TTS-Spaß-Turniere, die vielen internen Pokalturniere und Vereinsmeisterschaften, die Braunkohl- und Fahrradwanderungen, die Ausflüge nach Berlin, Frankfurt und Hamburg und nicht zuletzt die Feiern im „Roxy“ (Stichwort Märchenwald) und die Frühlingsfeste im Rautheim - Eck haben wesentlich das Vereinsleben des TTC geprägt.
Unvergessen bleiben für viele auch die zahlreichen Freundschaftsspiele – gerade auch in der Wendezeit gegen Vereine aus Sachsen-Anhalt (Wasserleben, Magdeburg). Highlights waren auch das Freundschaftsspiel gegen den damaligen Regionalligisten Concordia Braunschweig (Mai 1980) oder die Teilnahmen an mehreren Turnieren der BfA in Berlin.
 Zum 25–jährigen Jubiläum trafen wir uns am 4. Mai 1991 im Eichenwald bei Frede. Das Jubiläum zum 30–jährigen Bestehen feierten wir am 01. Juni 1996 auf dem Gelände der Schule Lindenberg.
Dass der TTC auch besonders familiär geprägt ist, belegt nicht nur die Familie Willrich. Sie sind gleich als komplette Familie als aktive Mitglieder eingetragen. In unserer Mitgliedsliste tauchen viele weitere Familiennamen doppelt und noch häufiger auf.
Im Tischtennis waren das insgesamt sogar mal fünf Väter, die alle gleichzeitig mit ihren Söhnen aktiv waren (Willrich, Post, Wendt, Kosensky, Völpel). Im Jahr 1991 bestand die 1. Mannschaft zur Hälfte aus der Familie Wendt (Dieter, Friedel, Olaf).

 ...und der TTC der Zukunft?

In der Chronik von 1991 zum 25-jährigen Jubiläum hob man hervor, dass der Verein finanziell gesund ist und sportlich wie auch gesellschaftlich mit dem Erreichten zufrieden sein kann.
Trotz allgemeiner Einsparungsprogramme hat sich in unserem Verein zum Glück daran nichts geändert – im Gegenteil: nicht nur die Mitgliederzahlen und das breiter gefächerte Sportangebot zeigen, dass unser Verein dem oft festzustellenden Trend der Loslösung einer breiten Bevölkerungsschicht vom Vereinsleben und einem gemeinschaftlichen Miteinander in gelungener Art und Weise entgegenwirkt.
So denken wir auch heute, dass der Verein durch
- die Integration vieler Gleichgesinnter,
- mit der Gesundheitsförderung in Zeiten „kranker Kassen“ und
- der Steigerung des Freizeitspaßes
der Aufgabe dem Gemeinwohl zu dienen, weiter nachkommen kann.
Das Aufgreifen aktueller Fitnesstrends mit der Gründung der Nordic Walking-Abteilung und eine zeitgemäße Homepage als Kommunikationsplattform zeugen von der Modernität des Vereins. Wir hoffen, dass wir damit auch zukünftig eine gute Adresse und Anlaufstelle für interessierte Sportler sein werden.
So möchten wir gerne diesen Status quo und den guten Ruf nicht nur festigen, den wir in all den Jahren erreicht haben, sondern auch noch weiter ausbauen. Dies gilt sowohl für die Vereinsarbeit, als auch für die Aktivitäten in den verschiedenen Verbänden, im Südosten Braunschweigs oder auch über die Stadtgrenzen hinaus.

 Wir schauen daher optimistisch und voller Zuversicht in eine
(nicht nur) grün-gelbe Zukunft!
(D. Völpel, Mai 2006)


alle Angaben ohne Gewähr
 

 

 

 
   

Letzte Aktualisierung dieser Seite am: 10.03.11